Das Klima

Das Klima wird im Volksmund gerne mit dem Wetter gleichgesetzt. Doch handelt es sich dabei um weitaus mehr. Es ist wichtig, zu wissen, worum genau es sich dabei handelt, denn das Klima ist sehr sensibel und zeigt uns gerade in der heutigen Zeit, dass es auf kleinste Veränderungen mit großer Wirkungskraft reagiert. Ein größeres Bewusstsein ist nötig, um Treibhauseffekt, Erderwärmung und Co. Einhalt zu gebieten, doch dafür muss zunächst verstanden werden, was das Klima eigentlich ist.

Der Zustand auf unserer Erde

Zur Beschreibung des Klimas wird auch der Niederschlag gemessen

Zur Beschreibung des Klimas wird auch der Niederschlag gemessen

Beim Klima handelt es sich um den Zustand der Atmosphäre und des darunter liegenden Landes und Wassers. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um eine Statistik des Wetters, denn um Aussagen über eventuelle Veränderungen machen zu können, müssen die beeinflussenden Faktoren über längere Zeiträume beobachtet und dokumentiert werden. Die sogenannten Klimaelemente dienen hier als messbare Größen zur Beschreibung des Klimas und liefern meteorologische Daten, die nach einer Auswertung zu Aussagen über eventuelle Veränderungen verhelfen können. Um das Klima zu untersuchen, muss die Gesamtheit aller an einem Ort möglichen Wetterlagen berücksichtigt werden, einschließlich der in einer Klimazone typischen Aufeinanderfolge und der jeweiligen tages- und jahresabhängigen Schwankungen. Das heißt, dass sowohl Temperatur, Luftfeuchtigkeit und -druck, Windverhältnisse sowie die Wassertemperatur über längere Zeiträume gemessen werden müssen, um ältere oder zukünftige Werte damit vergleichen zu können.

Wie werden Klimaveränderungen dokumentiert?

Das Klima ist hochsensibel und wird durch ein Wechselspiel aller Sphären der Erde beeinflusst. Das heißt, dass sowohl die Werte auf den einzelnen Kontinenten, als auch die der Meere und Veränderungen in der Atmosphäre darauf einwirken. Hinzu kommen auch Sonnenaktivitäten, die das empfindliche Gleichgewicht stören können. Dass schon kleinste Temperaturveränderungen zu verheerenden Schäden in unserer Natur führen können, hat die Menschheit inzwischen erkannt. Seit rund 125 Jahren werden daher Messungen der Klimaelemente vorgenommen und auf unterschiedliche Weisen festgehalten. Beispielsweise dienen Klimadiagramme oder -tabellen als Medien, die die Entwicklung an verschiedenen Orten auf der Welt veranschaulichen. Sie umfassen dabei nicht immer alle die gleichen Informationen. Einige Diagramme und Tabellen beschränken sich lediglich auf Temperatur- und Niederschlagswerte, während andere wiederum das gesamte Spektrum der messbaren Werte einschließen. In der Regel sind gerade Maximal- und Minimalwerte der gemessenen Temperaturen von Luft und Wasser entscheidend. Auch die Sonnenstunden pro Tag und die Menge der Regentage im Monat werden festgehalten und anschließend ausgewertet. Sie dienen dabei in besonderem Maße wissenschaftlichen Zwecken. Zum Teil werden sie aber auch verwendet, um in der Öffentlichkeit ein höheres Bewusstsein für unser Klima zu schaffen. Dies betrifft nicht allein große Unternehmen und bestimmte Länder, sondern vor allem auch den Einzelnen, denn das Klima geht uns alle an.