Die wichtigsten Klimazonen

Bei Klimazonen handelt es sich um Gebiete, die sich gürtelartig in Ost-West-Richtung um die Erde erstrecken. Sie unterscheiden sich durch grundlegend differente klimatische Verhältnisse und werden zum Teil mehr, zum Teil weniger streng voneinander getrennt. In der Regel sind die Klimazonen gürtelförmig, an den Polen jedoch kreisförmig geartet. An einigen Stellen können sie auch unterbrochen sein.

Die Klimazonen auf unserer Erde

Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, wie die unterschiedlichen klimatischen Zonen auf der Erde gesetzt werden sollten. Während einige Unterteilungen relativ grob gehalten sind, unterscheiden andere wiederum anhand von zahlreichen Faktoren sehr differenziert zwischen den einzelnen Klimazonen auf der Erde. In der Regel wird jedoch die Theorie von den Beleuchtungsklimazonen gelehrt. Diese geht davon aus, dass das Klima in erster Linie von der unterschiedlich gelagerten Sonneneinstrahlung abhängt. Das heißt, dass je nach Winkel, also Intensität der Sonneneinstrahlung und des jahreszeitlichen Verlaufs, die Einteilung von der geografischen Breite abhängt. Dieser Theorie verdanken wir die grobe Vierteilung der Klimazonen in Polarzonen, Mittelbreiten, Subtropen und Tropen. Dabei ordnen sich die Klimazonen jeweils von einem Pol bis hin zum Äquator an. Sie sind alle nahezu gleich breit. Es gibt in der Wissenschaft jedoch Standpunkte, denen diese Unterteilung zu grob gehalten ist. Sie übernehmen diese daher nur ungefähr und berechnen des Weiteren exakterer Grenzen, die lokal anhand verschiedener Faktoren bestimmt werden. Zur Sonnenstrahlung kommen hier auch noch die unterschiedliche Strahlungsbilanz sowie die Differenzen an der Erdoberfläche durch die Einflüsse der Atmosphäre zu den entscheidenden Kriterien hinzu.

Die physikalischen Klimazonen

Regenwald Zentralafrikas in tropischer Klimazone

Regenwald Zentralafrikas in tropischer Klimazone

Physikalisch gesehen unterscheidet man zwischen fünf Klimazonen. Angefangen wird hierbei mit den Tropen, in denen ein Tageszeitenklima herrscht. Dies bedeutet, dass die täglichen Temperaturschwankungen größer sind, als die jährlichen. An die Tropen schließen die Subtropen an, in denen eine hohe Sommer- und eine eher mäßige Winterwärme herrschen. In den Subtropen wird erneut eine vierfache Unterteilung vorgenommen. So gibt es die trockenen, winterfeuchten, sommerfeuchten und immerfeuchten Subtropen. Auch hier herrschen deutliche Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. In den gemäßigten Klimazonen wird ebenfalls zwischen den kalten, den kühlen und den warmen Zonen unterschieden. Im Gegensatz zu den tropischen Klimazonen sind hier die Temperaturschwankungen eher jahreszeitengebunden denn tagesabhängig. Dies ist dabei abhängig davon, ob die Gebiete dem Pol oder dem Äquator näher liegen. Die Subpolargebiete bilden jeweils den Übergang zwischen den gemäßigten und den polaren Klimazonen. In den Polargebieten schließlich herrschen ganzjährig Temperaturen unterhalb und knapp über dem Nullpunkt. Diese Zonen werden auch als Kältewüsten bezeichnet. Die solare Einstrahlung ist hier rund 40 % geringer als am Äquator. Klimatische Unterschiede der einzlenen Zonen kann man in Klimatabellen ablesen.